Zurückgekehrt von einer eindrucks-vollen Tagung in Loccum zu Transformation und Partizipation erinnere ich mich an vieles, auch an den Workshop mit Ragna R. aus HH, die so beeindruckend, ehrlich und offen von tollen Projekten mit Kindern und Jugendlichen und Schulen und Stadtteilen und Jugendämtern und Schulämtern und Ostseestädten erzählte.
Ihr zum Dank ein paar Zeilen von Richard Bach (u.a. "Die Möwe Jonathan"):
Über das Lernen
Lernen
ist herausfinden, was du bereits weißt.
Handeln ist zeigen, dass du es weißt.
Lehren
ist andere zu erinnern, dass sie es wissen, genau wie du selbst.
Ihr alle sei Lernende, Handelnde, Lehrer.
Montag, Februar 21, 2011
Donnerstag, Februar 17, 2011
Samstag, Februar 05, 2011
Musikperlen II
Und immer wieder finde ich Diamanten der Musik. Wunderbare!
Die auch das bedingungslose Grundeinkommen unterstützende Kleingeldprinzessin mit den Stadtpiraten singt ein Liebeslied:
Zähneklappern, Zähneknirschen, und dazu die harschen, wirschen Mienen, Blicke, Kommentare.
Das muss das harte, wahre Leben sein.
Jedem sein Los, seine Last, seinen Trost.
Ich wäre fast verzweifelt ob der Müh der langen Straße.
Was soll ich hier?
Seh? keine weiten Wege, seh? nur Fluchpunkte auf dem Weg zu dir.
Und dann in Deinem Arm, alles gut, alles andre egal
Alles Du, alles Dur, alles nur ein Kitzellachen, fühl mich wohl.
Das sind Momente, wie Geschenke, wie Getränke mit Limettensaft und Alkohol.
Und dann in Deinem Arm, alles gut, alles andre egal,
Bin ich frei, bin ich Kind und wir sind unterwegs
Die Welt steht offen zu entdecken
Also könn? wir uns genauso gut noch heute hier verstecken.
Patati und Patata, soviel Palaver und ich harder und ich harre und ich starre.
Abracadabra, bin ich da!
In deinen vier Wänden ein bergendes Zelt, mit dem Fenster zum Himmel, und der Türe zur Welt.
Und dann in deinem Arm, alles gut, alles andre egal
Alles Du, alles Dur, blöd wär? nur,
Wenn ich jetzt die Augen schlösse und dann öffne und plötzlich wärst du gar nicht da.
Und dann in deinem Arm, alles gut, alles andre egal
unbezahlbare Stunden
Mal die bunten Bilder an deine Wand.
Tage wie Sekunden und Du mein Prinz und Findelkind im Wunderland.
Sei auch draußen alles flau, alles mau, alles moll
Ist mir gleich, ich trete ein als Prinzessin in dein Königreich.
Und dann in deinem Arm, alles gut, alles andre egal
Alles Du, alles Dur, alles nur ein Kitzellache,n fühl? mich wohl
Das sind Momente wie Geschenke, wie Getränke mit Grenadine und Alkohol.
Und dann in deinem Arm, alles gut, alles andre egal
Das Gerede der Welt scheint banal.
Hier kann ich sein, was ich bin
Frei mit dem Herz in der Hand und drei Worten im Sinn,
Und drei Worten im Sinn, und drei Worten in Sinn.
Und gestern in einem Kölner Hinterzimmer live gesehen: Nicholas Müller, Künstlername Chinaski Jugend, Sänger von Jupiter Jones:
Und gleich noch eins von Nicki:
An dieser Stelle große Empfehlung für tvnoir.de.
So viel Schönes.
Die auch das bedingungslose Grundeinkommen unterstützende Kleingeldprinzessin mit den Stadtpiraten singt ein Liebeslied:
Zähneklappern, Zähneknirschen, und dazu die harschen, wirschen Mienen, Blicke, Kommentare.
Das muss das harte, wahre Leben sein.
Jedem sein Los, seine Last, seinen Trost.
Ich wäre fast verzweifelt ob der Müh der langen Straße.
Was soll ich hier?
Seh? keine weiten Wege, seh? nur Fluchpunkte auf dem Weg zu dir.
Und dann in Deinem Arm, alles gut, alles andre egal
Alles Du, alles Dur, alles nur ein Kitzellachen, fühl mich wohl.
Das sind Momente, wie Geschenke, wie Getränke mit Limettensaft und Alkohol.
Und dann in Deinem Arm, alles gut, alles andre egal,
Bin ich frei, bin ich Kind und wir sind unterwegs
Die Welt steht offen zu entdecken
Also könn? wir uns genauso gut noch heute hier verstecken.
Patati und Patata, soviel Palaver und ich harder und ich harre und ich starre.
Abracadabra, bin ich da!
In deinen vier Wänden ein bergendes Zelt, mit dem Fenster zum Himmel, und der Türe zur Welt.
Und dann in deinem Arm, alles gut, alles andre egal
Alles Du, alles Dur, blöd wär? nur,
Wenn ich jetzt die Augen schlösse und dann öffne und plötzlich wärst du gar nicht da.
Und dann in deinem Arm, alles gut, alles andre egal
unbezahlbare Stunden
Mal die bunten Bilder an deine Wand.
Tage wie Sekunden und Du mein Prinz und Findelkind im Wunderland.
Sei auch draußen alles flau, alles mau, alles moll
Ist mir gleich, ich trete ein als Prinzessin in dein Königreich.
Und dann in deinem Arm, alles gut, alles andre egal
Alles Du, alles Dur, alles nur ein Kitzellache,n fühl? mich wohl
Das sind Momente wie Geschenke, wie Getränke mit Grenadine und Alkohol.
Und dann in deinem Arm, alles gut, alles andre egal
Das Gerede der Welt scheint banal.
Hier kann ich sein, was ich bin
Frei mit dem Herz in der Hand und drei Worten im Sinn,
Und drei Worten im Sinn, und drei Worten in Sinn.
Und gestern in einem Kölner Hinterzimmer live gesehen: Nicholas Müller, Künstlername Chinaski Jugend, Sänger von Jupiter Jones:
Und gleich noch eins von Nicki:
An dieser Stelle große Empfehlung für tvnoir.de.
So viel Schönes.
Dienstag, Januar 11, 2011
Treffen
Manchmal treffen sich in einem zwei Dinge: hier treffen während eines 3-tägigen Karaoke-Marathons für die Natur Islands die wunderbare Björk und das traumhafte "Love will tear us apart" von Joy Division aufeinander. Großartig. Und in unterirdischer Qualität.
Montag, Januar 10, 2011
Anfangen (10 Vorschläge)
Harald Welzer, Kulturwissenschaftler in Essen, schrieb diese Zeilen, vielleicht rückgehend auf diese Sätze, die Joseph Beuys zugeschrieben werden, für jetzt, zuerst erschienen am 25.12.10 in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung:
Beginnen Sie, einfache Fragen zu stellen; Bilden Sie Labore der Zukunft; nutzen Sie Ihre Handlungsspielräume; haben Sie Spaß dabei: Die Rettung der Welt zum Mitmachen in zehn Empfehlungen.
1. Selber denken.
2. Trauen Sie endlich Ihrem Gefühl, dass um Sie herum ein großes Illusionstheater stattfindet. Die Kulissen simulieren Stabilität, aber das Stück ist eine Farce: Immerfort treten dicke Männer auf und brüllen "Wachstum!", Spekulanten spielen Länderdomino, und dauernd tänzeln Nummerngirls mit Katastrophenbildern über die Bühne. Das Publikum ist genervt und wütend, bleibt gleichwohl bis zum Ende der Vorstellung sitzen. Aber: Wann wird das wohl kommen?
3. Verlassen Sie besser die Vorstellung und beginnen Sie, ganz einfache Fragen zu stellen. Zum Beispiel: Warum muss man immer mehr arbeiten, wenn man immer mehr arbeitet? Warum werden die Schulden größer, wenn immer mehr gespart wird? Warum schrumpft alles andere, wenn die Wirtschaft wächst?
4. Suchen Sie zusammen mit Ihren Freundinnen und Freunden nach Antworten. Zum Beispiel: Weil alle Idioten auch mehr arbeiten. Weil das Gesparte in fremde Taschen wandert. Weil viele börsennotierte Unternehmen staatsferne Parallelgesellschaften bilden.
5. Beschließen Sie, ab sofort nicht mehr mitzumachen, falls Ihre Antworten Sie beunruhigen.
6. Fangen Sie damit an, aufzuhören. Hören Sie auf, Europapolitikern zu glauben. Hören Sie erst recht auf, Wirtschaftsforschungsinstituten zu glauben. Und hören Sie um Gottes willen damit auf, sich widerspruchslos erzählen zu lassen, irgendeine Entscheidung sei alternativlos gewesen. So etwas gibt es in Demokratien nicht.
7. Wenn Sie jetzt so weit sind, dass Sie nicht mehr jeden Blödsinn tolerieren, nutzen Sie Ihre Handlungsspielräume. Sie leben in einem der reichsten Länder der Erde, Sie sind hervorragend ausgebildet, Sie haben Spaß am Leben und finden sich ganz gut. Warum zum Teufel machen Sie jeden Tag dasselbe und nie etwas anderes?
8. Wie Sie Ihre Spielräume nutzen sollen? Schauen Sie sich einfach an, was andere machen. Es gibt doch unglaublich tolle Ansätze und Projekte: Energiegenossenschaften, Nachbarschaftsgärten, fairen Konsum, lokale Währungen, großartige Stiftungen, Unternehmen, die sich dem Wachstumszwang verweigern. Schreiben Sie politischer, falls Sie Journalist sind. Forschen Sie für eine andere Zukunft, falls Sie in der Wissenschaft sind. Wechseln Sie die Pausenthemen, falls Sie am Band arbeiten. Kaufen Sie anders ein, falls Sie ein Restaurant haben. Fragen Sie, wo der Fisch herkommt, wenn Sie essen gehen. Interessieren Sie sich für die Zukunft Ihrer Schüler, falls Sie Lehrerin oder Lehrer sind. Fusionieren Sie mit einem Kindergarten, wenn Sie ein Seniorenheim leiten. Denken Sie ans Höllenfeuer, wenn Sie einem der vier großen Energiekonzerne vorstehen. Produzieren Sie cradle to cradle, wenn Sie eine Fabrik besitzen. Riskieren Sie etwas, wenn Sie sich für intellektuell halten.
9. Versuchen Sie irgendwo dazuzugehören, wo Sie stolz sagen können: "Wir machen das anders!" Zum Beispiel eine Kultur der Achtsamkeit entwickeln, Ideen interessanter finden als Erfahrung, nicht auf Kosten anderer leben, oder was Ihnen sonst noch einfällt. Zukunftsfähig zu sein bedeutet das Gegenteil vom business as usual: lernend, fehlerfreundlich, reversibel zu handeln.
10. Bilden Sie Labore der Zukunft und haben Sie Spaß dabei. Vergessen Sie das "5-vor-12"-Blabla der Ökobewegung und das Gerede von der "Weltgemeinschaft" und der Notwendigkeit globaler Lösungen. Niemand hat an Ihrer Wiege gestanden und mit hohler Stimme gesagt: "Christian, du bist zu uns gekommen, um die Welt zu retten!" Es genügt völlig, wenn Sie beginnen, mit Ihrem Leben, Ihren Lieben und Ihrem Land verantwortungsvoll und zukunftsfähig umzugehen. Das aber bitte gleich. Stornieren Sie Ihre nächste blöde Flugreise (Sie wollen da sowieso nicht hin), bestellen Sie Ihr nächstes Auto erst gar nicht (es wird Sie unglücklicher machen, weil Sie glaubten, es mache Sie glücklicher), kaufen Sie nichts mehr, was zu billig ist (denn dann hat irgendjemand zu wenig bekommen). Säbeln Sie in Ihre Weihnachtsgans und teilen Sie Ihren Kindern oder Enkeln mit, dass Sie ab jetzt Ihr Leben ändern werden. Das wird Ihnen helfen, es tatsächlich zu tun (denn jetzt können Sie nicht mehr zurück).
Hab angefangen! :-)))
Beginnen Sie, einfache Fragen zu stellen; Bilden Sie Labore der Zukunft; nutzen Sie Ihre Handlungsspielräume; haben Sie Spaß dabei: Die Rettung der Welt zum Mitmachen in zehn Empfehlungen.
1. Selber denken.
2. Trauen Sie endlich Ihrem Gefühl, dass um Sie herum ein großes Illusionstheater stattfindet. Die Kulissen simulieren Stabilität, aber das Stück ist eine Farce: Immerfort treten dicke Männer auf und brüllen "Wachstum!", Spekulanten spielen Länderdomino, und dauernd tänzeln Nummerngirls mit Katastrophenbildern über die Bühne. Das Publikum ist genervt und wütend, bleibt gleichwohl bis zum Ende der Vorstellung sitzen. Aber: Wann wird das wohl kommen?
3. Verlassen Sie besser die Vorstellung und beginnen Sie, ganz einfache Fragen zu stellen. Zum Beispiel: Warum muss man immer mehr arbeiten, wenn man immer mehr arbeitet? Warum werden die Schulden größer, wenn immer mehr gespart wird? Warum schrumpft alles andere, wenn die Wirtschaft wächst?
4. Suchen Sie zusammen mit Ihren Freundinnen und Freunden nach Antworten. Zum Beispiel: Weil alle Idioten auch mehr arbeiten. Weil das Gesparte in fremde Taschen wandert. Weil viele börsennotierte Unternehmen staatsferne Parallelgesellschaften bilden.
5. Beschließen Sie, ab sofort nicht mehr mitzumachen, falls Ihre Antworten Sie beunruhigen.
6. Fangen Sie damit an, aufzuhören. Hören Sie auf, Europapolitikern zu glauben. Hören Sie erst recht auf, Wirtschaftsforschungsinstituten zu glauben. Und hören Sie um Gottes willen damit auf, sich widerspruchslos erzählen zu lassen, irgendeine Entscheidung sei alternativlos gewesen. So etwas gibt es in Demokratien nicht.
7. Wenn Sie jetzt so weit sind, dass Sie nicht mehr jeden Blödsinn tolerieren, nutzen Sie Ihre Handlungsspielräume. Sie leben in einem der reichsten Länder der Erde, Sie sind hervorragend ausgebildet, Sie haben Spaß am Leben und finden sich ganz gut. Warum zum Teufel machen Sie jeden Tag dasselbe und nie etwas anderes?
8. Wie Sie Ihre Spielräume nutzen sollen? Schauen Sie sich einfach an, was andere machen. Es gibt doch unglaublich tolle Ansätze und Projekte: Energiegenossenschaften, Nachbarschaftsgärten, fairen Konsum, lokale Währungen, großartige Stiftungen, Unternehmen, die sich dem Wachstumszwang verweigern. Schreiben Sie politischer, falls Sie Journalist sind. Forschen Sie für eine andere Zukunft, falls Sie in der Wissenschaft sind. Wechseln Sie die Pausenthemen, falls Sie am Band arbeiten. Kaufen Sie anders ein, falls Sie ein Restaurant haben. Fragen Sie, wo der Fisch herkommt, wenn Sie essen gehen. Interessieren Sie sich für die Zukunft Ihrer Schüler, falls Sie Lehrerin oder Lehrer sind. Fusionieren Sie mit einem Kindergarten, wenn Sie ein Seniorenheim leiten. Denken Sie ans Höllenfeuer, wenn Sie einem der vier großen Energiekonzerne vorstehen. Produzieren Sie cradle to cradle, wenn Sie eine Fabrik besitzen. Riskieren Sie etwas, wenn Sie sich für intellektuell halten.
9. Versuchen Sie irgendwo dazuzugehören, wo Sie stolz sagen können: "Wir machen das anders!" Zum Beispiel eine Kultur der Achtsamkeit entwickeln, Ideen interessanter finden als Erfahrung, nicht auf Kosten anderer leben, oder was Ihnen sonst noch einfällt. Zukunftsfähig zu sein bedeutet das Gegenteil vom business as usual: lernend, fehlerfreundlich, reversibel zu handeln.
10. Bilden Sie Labore der Zukunft und haben Sie Spaß dabei. Vergessen Sie das "5-vor-12"-Blabla der Ökobewegung und das Gerede von der "Weltgemeinschaft" und der Notwendigkeit globaler Lösungen. Niemand hat an Ihrer Wiege gestanden und mit hohler Stimme gesagt: "Christian, du bist zu uns gekommen, um die Welt zu retten!" Es genügt völlig, wenn Sie beginnen, mit Ihrem Leben, Ihren Lieben und Ihrem Land verantwortungsvoll und zukunftsfähig umzugehen. Das aber bitte gleich. Stornieren Sie Ihre nächste blöde Flugreise (Sie wollen da sowieso nicht hin), bestellen Sie Ihr nächstes Auto erst gar nicht (es wird Sie unglücklicher machen, weil Sie glaubten, es mache Sie glücklicher), kaufen Sie nichts mehr, was zu billig ist (denn dann hat irgendjemand zu wenig bekommen). Säbeln Sie in Ihre Weihnachtsgans und teilen Sie Ihren Kindern oder Enkeln mit, dass Sie ab jetzt Ihr Leben ändern werden. Das wird Ihnen helfen, es tatsächlich zu tun (denn jetzt können Sie nicht mehr zurück).
Hab angefangen! :-)))
Neues Jahr 2011
Ein schöner Satz von Leo Buscaglia zum Jahresstart:
Wenn es darum geht, Liebe zu schenken,
dann sind die Gelegenheiten unbegrenzt,
und wir haben alle Talent dafür.
Das wird etwas Gutes, C
Wenn es darum geht, Liebe zu schenken,
dann sind die Gelegenheiten unbegrenzt,
und wir haben alle Talent dafür.
Das wird etwas Gutes, C
Mittwoch, Dezember 08, 2010
Wien und Prag
Donnerstag, Dezember 02, 2010
Canyons, Schmetterlinge und Schnee
Drei wunderschöne Filme, einer aus den Canyons im Westen der USA, einer über Schmetterlinge, ebenfalls aus dem Westen der USA, hier Kalifornien, und einer über ersten Schnee in Kanada - passend zu dem Traumwinterkleid da draußen in der Landschaft in Mitteleuropa gerade:
(alle empfohlen von kfmw)
Journey through Canyons from Metron on Vimeo.
Sanctuary from The Seventh Movement on Vimeo.
First Snow from Cédric Poitras on Vimeo.
(alle empfohlen von kfmw)
Samstag, November 27, 2010
Musikperlen
Aus dem Glück, dass ich heute alte Musik wieder- und neue Musik erstmals fand, gibts heute ein paar Empfehlungen wunderschöner Songs.
Erstmal ein Mix von Chris Air mit 41 Tracks, genau das Richtige für mich für laue Sommer-, Herbst-, Winter- und Frühlingsabende, aber auch zum Arbeiten und im Hintergrund zum Kaffeetrinken:
Chris air live @ Stadtmusik Festival 10-08-28 by chris air
Und dann begegnete mir Philipp Poisel, endlich vielleicht.
Zunächst Herr Reimer, was für ein Lied!
Der Text dazu:
"Herr Reimer steht am Fenster und isst Brote
und ich hau jeden Tag zehn Euro raus.
Es ist neun und ich hab wieder schon kein Bock mehr.
Herr Reimer kommt jeden Tag um fünf nach Haus.
Kollege kommt in Halle und bringt Kaffee,
schimpft auf Firma doch Herr Reimer bleibt stumm.
Seit 20 Jahren steht er hier an der Maschine
und ich fall schon nach zwei Wochen um.
Herr Reimer fuchtelt immer mit den Händen,
seine Augen leuchten, wenn er was erklärt.
Er kriegt sechs und ich krieg sieben Euro.
Er hat sich niemals deshalb beschwert.
Herr Reimer bekommt glasige Augen,
wenn er von Russland erzählt.
Zwei Söhne von ihm sind dort noch immer,
ich weiß nicht wie sehr ihn das quält.
Herr Reimer war noch niemals auf Mallorca,
bald ist er 63, und dann fliegt er hin.
Ich hab' mich nicht getraut ihm zu verraten,
wo ich mit 23 Jahren schon überall gewesen bin.
Erst kürzlich besuchte ich Herr Reimer in der Firma.
Er hämmerte grad irgendein Scharnier.
Ich schaute rüber zu Frau Fischers Platz am Werkzeug,
sie hatte Krebs und ist schon lange nicht mehr hier.
Erst kürzlich hat Herr Reimer seine Mutter beerdigt,
dabei hat er doch sowieso kein Geld.
Und ich, ich hab ihm wieder mal verschwiegen,
dass ich Schulden mache von meinen Reisen in die Welt.
Herr Reimer war noch niemals auf Mallorca,
bald ist er 63, und dann fliegt er hin.
Ich hab' mich nicht getraut ihm zu verraten,
wo ich mit 23 Jahren schon überall gewesen bin,
wo ich mit 23 Jahren schon überall gewesen bin."
Als zweites von ihm: Halt mich
Die Lyrics:
"Die Eisenbahn fährt durch unbekanntes Land,
vorbei an gold'nen Feldern, tiefen Flüssen und zum Strand.
Der Vorhang vor dem Fenster, flattert durchs Abteil.
Und ich vermiss dich, weil...
...du Heimat und Zuhause bist,
weil bei dir mein Bauchweh aufhört.
Halt mich, halt mich fest.
Tu sooo, wie wenn das jetzt für immer so bleibt,
für immer so bleibt, für immer so bleibt, für immer so bleibt.
Ich brauch kein' Kompass und keinen sextant,
ich finde stets zu dir.
Ich komm zurück, weil ich dich mag.
Kopf in deinem Schoß, wie eine Taube in ihrem Schlag.
Weil du Heimat und Zuhause bist.
Weil bei dir mein Bauchweh aufhört.
Halt mich, halt mich fest.
Tu sooo, wie wenn das jetzt für immer so bleibt, für immer so bleibt, für immer so bleibt.
mmmm
Sonne in meinen Segeln.
Sonne auf meinem Weg.
Sonne in den Bäumen.
Sonne für dich.
Halt mich, halt mich, halt mich, halt mich fest.
Tu sooo, wie wenn das jetzt für immer so bleibt,
Für immer so bleibt, für immer so bleibt, für immer so bleibt, für immer so bleibt, für immer so bleibt."
Seerosenteich passt perfekt zum Wintertraum da draußen gerade:
Der Text dazu:
"Die Vögel haben sich eingeplustert,
die Fische schwimmen ihre Runden lang,
die Wege sind tief eingeschneit,
die Bäume biegen sich unter dem Gewicht
und die Meerkatzen sieht man heute nicht,
und die Bären schlafen.
Dicht verpackt in Winterjacken sehn wir wie Eskimos aus,
nur noch das Gesicht schaut aus der Kapuze raus.
Deine Hand an meiner,
meine Handschuhe an deinen,
deine warmen Wangen,
deine Lippen an meinen.
Und die Schneeflocken fallen am Seerosenteich,
und die Schneeflocken fallen am Seerosenteich.
Auf geheimen Wegen gehen
und vor den Gehegen stehen,
nur ein Uhu schaut uns zuhu.
Im Giraffenhaus zieh ich meine Handschuh aus,
es ist warm hier, bei dir.
Außer uns und den Giraffen ist keiner da
und ich nehm´ dich in den Arm und träum von Afrika.
Dicht verpackt in Winterjacken sehn wir wie Eskimos aus,
nur noch das Gesicht schaut aus der Kapuze raus.
Deine Hand an meiner,
meine Handschuhe an deinen,
deine warmen Wangen,
deine Lippen an meinen.
Und die Schneeflocken fallen am Seerosenteich.
Und während du ´nen Schneeball machst
und ich so deine Spuren im Schnee seh´,
denk ich dran, dass nichts für immer ist.
Und manchmal tut das weh.
Komm nehm´ mich noch einmal in den Arm.
Dicht verpackt in Winterjacken sehn wir wie Eskimos aus,
nur noch das Gesicht schaut aus der Kapuze raus.
Deine Hand an meiner,
meine Handschuhe an deinen,
deine warmen Wangen,
deine Lippen an meinen.
Und die Schneeflocken fallen am Seerosenteich.
Am Seerosenteich, am Seerosenteich."
Und schließlich noch: Wo fängt Dein Himmel an?
Der Text:
"Zu meinem Engel gebetet, für kein andres Mädchen gelacht
Tausend Stunden gewartet, hat alles nichts gebracht
Zwanzig Briefe geschrieben, bis einer gut genug war für dich
Hallo wie gehts dir? Denkst du manchmal an mich? - Manchmal
Wie sieht der Himmel aus, der jetz' über dir steht?
Dort wo die Sonne, im Sommer nicht untergeht
Wo fängt dein Himmel an, und wo hört er auf?
Wenn er weit genug reicht macht dann das Meer
zwischen uns nichts mehr aus?
Du fehlst mir, oh du fehlst mir
Na, Na, Na, Na, Na, Dam, Dam, Dam, Dam, Dam...
Alle Uhren auf Anfang, ich kann nich' mehr sehn.
Seit ich dich getroffen hab, bleibt mein Herz manchmal stehn - Manchmal
Wie sieht der Himmel aus, der jetz' über dir steht?
Dort wo die Sonne, im Sommer nicht untergeht
Wo fängt dein Himmel an, und wo hört er auf?
Wenn er weit genug reicht macht dann das Meer
zwischen uns nichts mehr aus?
Du fehlst mir, oh du fehlst mir...
Na, Na, Na, Na, Na, Dam, Dam, Dam, Dam, Dam...
Wie sieht der Himmel aus, der jetz' über dir steht?
Dort wo die Sonne, im Sommer nicht untergeht.
Wo fängt dein Himmel an, und wo hört er auf?
Wenn er weit genug reicht macht dann das Meer,
zwischen uns nichts mehr aus?
Du fehlst mir, oh du fehlst mir..."
Und wenn gerade hier geniale Lieder verlinkt werden, darf dies hier nicht fehlen: Auf das Leben von Jupiter Jones:
In diesem harten Lied wird dies gesungen:
"Die Zeit ist reif für Tränen, Schweiß und Blut,
für ein ehrliches Stück grundsolides Leben!
Die Zeit ist reif für massenweise Mut,
für die allerletzte Ruhe vor dem Beben!
Als wäre das so einfach zu verstehen,
als gäb's hier Lebensziele zu verschenken.
Mir ist ja schließlich freigestellt zu gehen,
wie wenig braucht's um Herzen zu verrenken!?
Und life goes on.
Und irgendwie mach ich das schon!
Schlimmer wird's von ganz allein...
Schlimmer wird's von ganz allein...
Und trotzdem bleibt es immer gleich,
ich schlage auf und stell mir vor,
was wäre wenn's noch schlimmer wird,
den immer gleichen Satz im Ohr :
Das Atmen sich wohl trotzdem lohnt,
das Schicksal niemals wen verschont,
die Straße ist nicht immer eben und grad' deswegen:
Auf das Leben!
Die Zeit ist reif für Tränen, Schweiß und Blut,
für ein ehrliches Stück grundsolides Leben!
Die Zeit ist reif für massenweise Mut,
für die allerletzte Ruhe vor dem Beben!
Und life goes on.
Und life goes on and on and on
Und life goes on
Und life goes on and on and on...
Und trotzdem bleibt es immer gleich,
ich schlage auf und stell mir vor,
was wäre wenn's noch schlimmer wird,
den immer gleichen Satz im Ohr :
Das Atmen sich wohl trotzdem lohnt,
das Schicksal niemals wen verschont,
die Straße ist nicht immer eben und grad' deswegen:
Auf das Leben!"
Wow!
Erstmal ein Mix von Chris Air mit 41 Tracks, genau das Richtige für mich für laue Sommer-, Herbst-, Winter- und Frühlingsabende, aber auch zum Arbeiten und im Hintergrund zum Kaffeetrinken:
Chris air live @ Stadtmusik Festival 10-08-28 by chris air
Und dann begegnete mir Philipp Poisel, endlich vielleicht.
Zunächst Herr Reimer, was für ein Lied!
Der Text dazu:
"Herr Reimer steht am Fenster und isst Brote
und ich hau jeden Tag zehn Euro raus.
Es ist neun und ich hab wieder schon kein Bock mehr.
Herr Reimer kommt jeden Tag um fünf nach Haus.
Kollege kommt in Halle und bringt Kaffee,
schimpft auf Firma doch Herr Reimer bleibt stumm.
Seit 20 Jahren steht er hier an der Maschine
und ich fall schon nach zwei Wochen um.
Herr Reimer fuchtelt immer mit den Händen,
seine Augen leuchten, wenn er was erklärt.
Er kriegt sechs und ich krieg sieben Euro.
Er hat sich niemals deshalb beschwert.
Herr Reimer bekommt glasige Augen,
wenn er von Russland erzählt.
Zwei Söhne von ihm sind dort noch immer,
ich weiß nicht wie sehr ihn das quält.
Herr Reimer war noch niemals auf Mallorca,
bald ist er 63, und dann fliegt er hin.
Ich hab' mich nicht getraut ihm zu verraten,
wo ich mit 23 Jahren schon überall gewesen bin.
Erst kürzlich besuchte ich Herr Reimer in der Firma.
Er hämmerte grad irgendein Scharnier.
Ich schaute rüber zu Frau Fischers Platz am Werkzeug,
sie hatte Krebs und ist schon lange nicht mehr hier.
Erst kürzlich hat Herr Reimer seine Mutter beerdigt,
dabei hat er doch sowieso kein Geld.
Und ich, ich hab ihm wieder mal verschwiegen,
dass ich Schulden mache von meinen Reisen in die Welt.
Herr Reimer war noch niemals auf Mallorca,
bald ist er 63, und dann fliegt er hin.
Ich hab' mich nicht getraut ihm zu verraten,
wo ich mit 23 Jahren schon überall gewesen bin,
wo ich mit 23 Jahren schon überall gewesen bin."
Als zweites von ihm: Halt mich
Die Lyrics:
"Die Eisenbahn fährt durch unbekanntes Land,
vorbei an gold'nen Feldern, tiefen Flüssen und zum Strand.
Der Vorhang vor dem Fenster, flattert durchs Abteil.
Und ich vermiss dich, weil...
...du Heimat und Zuhause bist,
weil bei dir mein Bauchweh aufhört.
Halt mich, halt mich fest.
Tu sooo, wie wenn das jetzt für immer so bleibt,
für immer so bleibt, für immer so bleibt, für immer so bleibt.
Ich brauch kein' Kompass und keinen sextant,
ich finde stets zu dir.
Ich komm zurück, weil ich dich mag.
Kopf in deinem Schoß, wie eine Taube in ihrem Schlag.
Weil du Heimat und Zuhause bist.
Weil bei dir mein Bauchweh aufhört.
Halt mich, halt mich fest.
Tu sooo, wie wenn das jetzt für immer so bleibt, für immer so bleibt, für immer so bleibt.
mmmm
Sonne in meinen Segeln.
Sonne auf meinem Weg.
Sonne in den Bäumen.
Sonne für dich.
Halt mich, halt mich, halt mich, halt mich fest.
Tu sooo, wie wenn das jetzt für immer so bleibt,
Für immer so bleibt, für immer so bleibt, für immer so bleibt, für immer so bleibt, für immer so bleibt."
Seerosenteich passt perfekt zum Wintertraum da draußen gerade:
Der Text dazu:
"Die Vögel haben sich eingeplustert,
die Fische schwimmen ihre Runden lang,
die Wege sind tief eingeschneit,
die Bäume biegen sich unter dem Gewicht
und die Meerkatzen sieht man heute nicht,
und die Bären schlafen.
Dicht verpackt in Winterjacken sehn wir wie Eskimos aus,
nur noch das Gesicht schaut aus der Kapuze raus.
Deine Hand an meiner,
meine Handschuhe an deinen,
deine warmen Wangen,
deine Lippen an meinen.
Und die Schneeflocken fallen am Seerosenteich,
und die Schneeflocken fallen am Seerosenteich.
Auf geheimen Wegen gehen
und vor den Gehegen stehen,
nur ein Uhu schaut uns zuhu.
Im Giraffenhaus zieh ich meine Handschuh aus,
es ist warm hier, bei dir.
Außer uns und den Giraffen ist keiner da
und ich nehm´ dich in den Arm und träum von Afrika.
Dicht verpackt in Winterjacken sehn wir wie Eskimos aus,
nur noch das Gesicht schaut aus der Kapuze raus.
Deine Hand an meiner,
meine Handschuhe an deinen,
deine warmen Wangen,
deine Lippen an meinen.
Und die Schneeflocken fallen am Seerosenteich.
Und während du ´nen Schneeball machst
und ich so deine Spuren im Schnee seh´,
denk ich dran, dass nichts für immer ist.
Und manchmal tut das weh.
Komm nehm´ mich noch einmal in den Arm.
Dicht verpackt in Winterjacken sehn wir wie Eskimos aus,
nur noch das Gesicht schaut aus der Kapuze raus.
Deine Hand an meiner,
meine Handschuhe an deinen,
deine warmen Wangen,
deine Lippen an meinen.
Und die Schneeflocken fallen am Seerosenteich.
Am Seerosenteich, am Seerosenteich."
Und schließlich noch: Wo fängt Dein Himmel an?
Der Text:
"Zu meinem Engel gebetet, für kein andres Mädchen gelacht
Tausend Stunden gewartet, hat alles nichts gebracht
Zwanzig Briefe geschrieben, bis einer gut genug war für dich
Hallo wie gehts dir? Denkst du manchmal an mich? - Manchmal
Wie sieht der Himmel aus, der jetz' über dir steht?
Dort wo die Sonne, im Sommer nicht untergeht
Wo fängt dein Himmel an, und wo hört er auf?
Wenn er weit genug reicht macht dann das Meer
zwischen uns nichts mehr aus?
Du fehlst mir, oh du fehlst mir
Na, Na, Na, Na, Na, Dam, Dam, Dam, Dam, Dam...
Alle Uhren auf Anfang, ich kann nich' mehr sehn.
Seit ich dich getroffen hab, bleibt mein Herz manchmal stehn - Manchmal
Wie sieht der Himmel aus, der jetz' über dir steht?
Dort wo die Sonne, im Sommer nicht untergeht
Wo fängt dein Himmel an, und wo hört er auf?
Wenn er weit genug reicht macht dann das Meer
zwischen uns nichts mehr aus?
Du fehlst mir, oh du fehlst mir...
Na, Na, Na, Na, Na, Dam, Dam, Dam, Dam, Dam...
Wie sieht der Himmel aus, der jetz' über dir steht?
Dort wo die Sonne, im Sommer nicht untergeht.
Wo fängt dein Himmel an, und wo hört er auf?
Wenn er weit genug reicht macht dann das Meer,
zwischen uns nichts mehr aus?
Du fehlst mir, oh du fehlst mir..."
Und wenn gerade hier geniale Lieder verlinkt werden, darf dies hier nicht fehlen: Auf das Leben von Jupiter Jones:
In diesem harten Lied wird dies gesungen:
"Die Zeit ist reif für Tränen, Schweiß und Blut,
für ein ehrliches Stück grundsolides Leben!
Die Zeit ist reif für massenweise Mut,
für die allerletzte Ruhe vor dem Beben!
Als wäre das so einfach zu verstehen,
als gäb's hier Lebensziele zu verschenken.
Mir ist ja schließlich freigestellt zu gehen,
wie wenig braucht's um Herzen zu verrenken!?
Und life goes on.
Und irgendwie mach ich das schon!
Schlimmer wird's von ganz allein...
Schlimmer wird's von ganz allein...
Und trotzdem bleibt es immer gleich,
ich schlage auf und stell mir vor,
was wäre wenn's noch schlimmer wird,
den immer gleichen Satz im Ohr :
Das Atmen sich wohl trotzdem lohnt,
das Schicksal niemals wen verschont,
die Straße ist nicht immer eben und grad' deswegen:
Auf das Leben!
Die Zeit ist reif für Tränen, Schweiß und Blut,
für ein ehrliches Stück grundsolides Leben!
Die Zeit ist reif für massenweise Mut,
für die allerletzte Ruhe vor dem Beben!
Und life goes on.
Und life goes on and on and on
Und life goes on
Und life goes on and on and on...
Und trotzdem bleibt es immer gleich,
ich schlage auf und stell mir vor,
was wäre wenn's noch schlimmer wird,
den immer gleichen Satz im Ohr :
Das Atmen sich wohl trotzdem lohnt,
das Schicksal niemals wen verschont,
die Straße ist nicht immer eben und grad' deswegen:
Auf das Leben!"
Wow!
Montag, November 22, 2010
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