Während ich vor wenigen Wochen einen open space mit knapp 100 Menschen für die Lebenshilfe Baden-Württemberg in Bad Boll begleitete, begegnete ich Laura, geboren 1991, Trägerin des Down-Syndroms, und ihrer Mutter, Mona, die ich bereits vor einiger Zeit kennenlernen durfte. Es war eine jener Begegnungen, die ein Leben lang im Gedächtnis und Gefühl bleiben, die prägen. Laura ist so ganz hier und jetzt, ehrlich, offen, sehend, beobachtend, es war ein Geschenk, sie zu treffen. Ein Video über ihre Tanzkunst, in der sie von ihrem Vater Rainer Brückmann musikalisch und von Peter Grohmann in Worten begleitet wird:
In diesem Zusammenhang muss ich auch unbedingt Conny Wenk empfehlen, eine wirklich großartige Photographin des Lebens. Einen Teil ihres Werkes findet Ihr hier.
Auf all das gibt's einen Tusch, der zeigt, was unsere technischen Helfer nachts so treiben:
Ein Unternehmen des öffentlichen Personennahverkehrs schenkt einem seiner Busfahrer einen Flashmob zum Geburtstag als Teil einer Imagekampagne, trotzdem nett:
Vorvergangene Woche unterhielt ich mich mit Kollegen in Lychen in Brandenburg während eines Trainings mit Birgitt und Ward Williams darüber, dass wir noch nicht wissen, wie wir auf oder über Wasser laufen können. Und dachten, das ginge nicht, da unsere Vorstellungskraft noch nicht ausreicht. Sie tut es doch:
Die Veranstaltung dort am Großen Lychener See wurde optisch und musikalisch hiermit unterlegt, was für mich gut passte, aus der Entfernung jetzt ganz leicht seltsam anmutet:
Seit Jahren schon bringe ich mich in demokratische Schulentwicklungsprozesse ein - für eine Schule, in der junge Menschen tatsächlich etwas fürs Leben lernen und Fragen beantwortet werden können wie bspw.: - Wie können sich junge Menschen in ihre Ausbildung einbringen und was können wir dafür tun? - Welche Ressourcen brauchen junge Menschen, um ihren persönlichen besten Beitrag für unsere Erde zu leisten und ihren Platz einzunehmen? - Wie sieht eine Bildungspolitik aus, in der SchülerInnen tatsächlich befähigt werden, zu lernen (und nicht bulimiemäßig auswendig Gelerntes auszuspucken)? Hierzu ein Film von einer neuen Organisation in den USA, die sich nach einem israelischen Vorbild gebildet hat, sehr nett:
Nach dem letzten Post nun etwas Trockenes: In den Vorbereitungen zu einem Muppetsfilm gab es diese Probeaufnahmen außerhalb des Studios, die die teilnehmenden Darsteller zu ausgiebigen Improvisationen nutzten, mir laufen die Tränen vor Lachen...
Ein am 18. Mai 2010 erscheinender feiner Track ("Breathturn") von Hammock und ein zauberhaftes Video dazu, für mich die Musik des beginnenden neuen Jahrzehnts, gerade jetzt:
Ein Film über das Ineinandergleiten von Virtualität und Realität, von David Kaplan und Eric Zimmerman, schon oft cinematographiert, nun in einem fein gemachten 19-Minüter:
Gerade Oscar-prämiert: Ein Kurzfilm in unserer Logo-Welt, erstaunlich, wie auch in Logo-losen Ebenen Bewegungs-Logos o.ä. eingebaut sind, also nicht-sichtbare Logos: