Samstag, April 12, 2008

Shift happens

Und auch dieses Stück Internet-Hype möchte ich gern verlinken, did you know...


Es ist etwas Gutes
Christian

We think

Schon länger her ist es, dass ich auf Charles Leadbeater stiess, damals bei ted.com. Dies ist eine Animation seines Buches "We think" über das - auch - wunderbare Internet:

Es ist etwas Gutes
Christian

Free Hugs

Gibt es noch Menschen, die dieses wunderbare Stück Menschlichkeit noch nicht sahen? Dann bitte hier:

Es ist etwas Gutes
Christian

Freitag, Oktober 13, 2006

Dem Universum erlauben, das Beste für mich zu bringen...

Today

Someone has said, "the Universe has imagined it even better than you have." And we like to add to that: The Universe got all of its information about what you like from you, and it has remembered every piece of it and has put it together in perfect formation. And so, the things that are on their way to you are so much better than you even know that you want. And as you allow them, the essence all of these things that the Universe knows that you are wanting make their way to you and appear in perfect timing for you.


Diesen Text erhielt ich heute von meiner Freundin Marei.

Es ist etwas Gutes,
Christian

Donnerstag, Oktober 12, 2006

Begriffe

Begriffe,
die mein Leben ausmachen:
  • Achtsamkeit
  • Respekt
  • Freiheit
  • Inspiration
  • Faszination
  • Kraft
  • Lust
  • Begeisterung

Es ist etwas Gutes,
Christian

Montag, August 28, 2006

Fehler :-)

Willst Du erfolgreicher werden, mußt Du Deine Fehlerquote verdoppeln!

Es ist etwas Gutes,
Christian

Mittwoch, Juli 26, 2006

Götz Werner: Führung für Mündige

Liebe Leser,
neulich lauschte ich Götz Werner, Professor und Gründer der DM Drogeriemärkte, bei seinem Impulsvortrag für einen Open Space in Berlin.
Hier die (be)merkenswerten Punkte:
  • Führung ist immer eine Kulturfrage und beginnt im Kopf
  • Reflektieren, Neues denken, integrieren
  • Manager: Do the things right.
    Unternehmer: Do the right things.
  • Alte Arbeit orientiert sich an Produktivität, ist weisungsgebunden, ist bezahlte Erwerbsarbeit, zielt auf Gewinnmaximierung
  • Neue Arbeit bedeutet im Sinn des Ganzen intelligent handeln, bringt und braucht individuelle Initiative, ist am Menschen, zielt auf Sinnmaximierung, ist unbezahlbare Arbeit (man kann sie nicht bezahlen, nur ermöglichen)
  • Dies heißt: Vom Hierarchiebewußtsein zum Prozeßbewußtsein
  • Komplexität meistern durch Subsidiarität
  • Lernen ist leichter als Entlernen
Es ist etwas Gutes,
Christian

Gespräch mit Montag

Am 10. Juli sprach ich kurz Carl Richard Montag. Er begrüßte mich, bedauerte, daß nicht seine Stiftungen sondern eine neue Stiftung mit mir arbeiten dürfte und sagte zu Nicole: "Sie haben uns also den Herrn Kemper weggeschnappt!"
Er empfahl mir in meiner Arbeit auf zwei Dinge zu achten:
  • Verlässlichkeit
  • Initiative
Darauf käme es an. Immer sollte ich Initiative zeigen und verlässlich sein.
Es ist etwas sehr Gutes :-)
Christian M

Schulentwicklung: Kernbegriffe

Liebe Leser,
in meinen Schulentwicklungsprojekten sehe ich diese Begriffe als zentral:
  • Herz und Bauch
  • Wertschätzung
  • Heterogenialität
  • Fanszination, Kraft, Inspiration
  • Kontakt zu sich selbst
  • Motor einer bewußten Gesellschaft
Es ist etwas Gutes,
Christian M

Sonntag, Juli 23, 2006

Die bewußte Open Space Organisation

Wichtige Punkte zur bewußten Open Space Organisation (Quelle: "The Wesley Urban Ministries Story" von Birgitt Williams):

Was sie bringen kann:
  • Eine positive Veränderung der Organisationskultur
  • Wechsel von Problem- zur Lösungsorientierung
  • Veränderung des Wertesystems
  • Perfekter Nutzen der Ressourcen
Vorher muß klar sein, was die Möglichkeiten und Grenzen sind: Das Mandat, die Wirkungsgrenzen, Klarheit darüber, was erwartet wird, und die Klarheit, wie die Beziehungen zwischen Geschäftsführung und Mitarbeitern und untereinander aussehen sollen.

Birgitt hatte in ihrer Tätigkeit als CEO für WUM drei zentrale Jobs:
  1. Die Organisation von WUM als Unternehmenseinheit
  2. Die Entwicklung und das Wachstum von WUM
  3. Die Produktivität und Ressourcen von WUM erhöhen
Ihr erster Schritt waren Einzelgespräche mit den Mitarbeitern, dem Vorstand, der Geschäftsführung.
Sie brachte ihre Leidenschaft mit, ihren Teil für eine Verbesserung der Welt zu leisten.
Sie erkannte die Wichtigkeit von Intuition und der unglaublichen kollektiven Weisheit von Gruppen.

Ihr erster Open Space in der Organisation trug einen möglichst umfassenden Titel: "Fragen und Möglichkeiten für die Zukunft der Organisation und die Entwicklung eines strategischen Plans".
Hintergrundfrage war: "Können wir eine wirklich partizipative, hoch kreative und produktive Organisation sein und gleichzeitig eine hierarchische?"

Der nächste Schritt war, einzelne Open Spaces für die Einzelthemen des ersten Open Spaces durchzuführen, jeweils vier Stunden lang, innerhalb von drei Monaten nach dem ersten.

Sie begleitete die Open Spaces selbst, nahm sich damit aus der inhaltlichen Gestaltung heraus. Dies tat sie, nachdem sie schon einige Jahre in der Organisation tätig war und ihr zentrales Ziel, WUM weiterzuentwickeln hin zu einer vereinigten, starken Organisation, noch nicht erreicht hatte.

Immer wieder kamen Menschen hinzu, die sich angesprochen fühlten von der Philosophie und der Vision bei WUM.

Dritter Schritt waren jährliche, zweitägige Open Spaces für Strategische Planung, die die gesamte Organisation betrifft. Außerdem periodische ganztägige Open Spaces in den einzelnen Abteilungen. Und schließlich regelmäßige, monatliche, kurze, vierstündige Open Spaces zu Themen, die sich herauskristallisiert hatten.

Sie arbeiteten im Glauben, daß alle Menschen wertvoll und kostbar sind und daß die Weisheit und das Wissen darüber, was getan werden muß, bereits in diesen Menschen einer Organisation sind.

Wichtig ist dabei, daß es nicht gut ist, einen Menschen in eine Führungsrolle einer Organisation zu bringen, der nicht mit den Werten und dem Zweck einer Organisation übereinstimmt.

Um eine Organisation zu einer Open Space Organisation zu entwickeln, braucht es den Willen zur Veränderung (und das Wissen, daß diese sowieso ständig geschieht) und der Wille zur Gesundheit.

Resultate einer bewußten Open Space Organisation können sein:
  • Eine geteilte Vision
  • Ein klarer Zweck
  • Wachsen aus sich heraus
  • Erhöhte Kreativität
  • Hohe Produktivität
  • Hohe Effizienz
  • Engagiertes Mitmachen
  • Eine bewußte Gemeinschaft und effektive Kommunikation
  • Passende Strukturen
  • Geteilte Führung
  • Abwesenheit von Barrieren, um einen Job exzellent und mit Stolz zu machen
  • Nachhaltige und erneuerbare organisatorische Gesundheit und Balance
  • Eine Organisation, die durch eine Welt der Veränderung navigiert und Vorteil aus den Möglichkeiten zieht, die dieser Wandel hervorbringt
  • Arbeitsplätze für aufblühende Menschen
Schlüsselmaterial für eine Open Space Organisation:
  • Arbeit im und mit dem Trauerkreis (s. Owen)
  • Geschichten erzählen und Raum dafür schaffen
  • Eine Geschichte der Organisation und ihr Zweck, ihre Werte, ihre Vision
  • Das Nicht-Sichtbare wahrnehmen und diskutieren
  • Soviele Meetings wie möglich als Open Space organisieren
  • Alle anderen Meetings mit ähnlichem Format durchführen: z. B. Stuhlkreis ohne Tische
  • Wahrnehmen, wenn ein Meeting nicht offen für Partizipation ist und nur eine Richtung der Information hat; diese anders durchführen, aber so kurz wie möglich und kurz halten
  • Mit dem Chaos arbeiten
  • Die Organisation in einer Art ähnlich des Open Spaces zu managen: Mit einer ständigen Anliegenwand, Möglichkeiten, an Diskussionen teilzunehmen, die von irgendjemandem angekündigt sind, basierend auf Leidenschaft und Verantwortung
  • Geklärte Grundlagen ("Givens") der Organisation
  • Jährlich Zeit zu nehmen um abzusichern, daß die Struktur passend ist, um den Spirit der Organisation, ihren Zweck zu erfüllen, zu unterstützen
  • Autorität, Verlässlichkeit und Verantwortlichkeit verstehen in einem Netzwerk mit der Energie von Leidenschaft und Verantwortung
Entwicklungsmaßnahmen:
  • Vier Tage Open Space Training
  • Zwei Tage Veranstaltungsleitung Training
  • Zwei Tage interkulturelles Konfliktlösungstraining
  • Drei oder vier Tage veränderten Führungsverhaltens den Open Space Prinzipien folgend
Birgitt beginnt immer mit dem Medizinrad, um den Zweck der Organisation herauszufinden:
  • Im Norden Führung und Aktionsschritte
  • Im Osten Vision(-sentwicklung)
  • Im Süden Gemeinschaft
  • Im Westen Management
  • Im Zentrum/Kreuz die Beziehungen
Die Rolle des Begleiters: Sehr präsent und absolut unsichtbar.

To be done with...